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Kunstlederbezug-Panorama.jpgBild Rechts: Beispiel der Herstellungsschritte zum typischen Polyurethan-Kunstleder: Baumwollgewebe, verfestigtes sythetisches Material, mit einer Deckschicht aus Polyurethan und Prägung.


Kunstleder ist ein Lederimitat, meistens ein Verbund aus einem textilen Grundträger und einer Kunststoffdeckschicht.

Der Grundträger kann aus Naturfaser-, Chemiefaser- oder Mischgewebe sein, das in vielen Fällen mit einer Weich-PVC -Folie beschichtet ist, diese Beschichtung kann, je nach Anwendung, kompakt oder geschäumt, ausgeführt werden. 

Häufig erhält die Oberfläche eine Narbenprägung, so dass sie auch in der Struktur dem Leder ähnelt.
Kunstleder hat viele Anwendungsmöglichkeiten - zum Beispiel als Sitzbezüge für Sofas und Sessel.

Moderne Kunstleder sind, statt mit PVC mit Polyurethan beschichtet, um eine gewisse Weichheit der Beschichtung zu erhalten.
Damit das Material die entsprechende Fülle sowie Trage- und Sitzkomfort bekommt, wird dieser Schicht eine Schaumstruktur verliehen.


In Produktbeschreibungen und in der Werbung wird Kunstleder oft mit dem Begriff "faux" Leder, französiche Bezeichnung für falsch, bezeichnet.
Kunstleder auf PVC-Basis sind preislich recht günstig und sehr robust.

Da Kunstleder auf den textilen Trägermaterialien als Endlosmaterial anfällt, ist der Zuschnitt wesentlich einfacher als bei echtem Leder. 

Die Qualität ist immer gleich und der Herstellungsprozess ist erheblich kürzer, da der aufwändige Gerbprozess entfällt.
Darüber hinaus ist Kunstleder nicht an die Marktverfügbarkeit bestimmter Tierhäute gebunden.