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Leder als "Textilstoff" wird schon mindestens seit dem frühen Neolithikum angewendet. Auch die frühen Hochkulturen haben Häute durch pflanzliche Mittel gezielt und dauerhaft haltbar gemacht.

Es wird zwischen den Begriffen Leder und Pelz (Pelzfell) unterschieden. Leder wird meist aus der Lederhaut genannten Hautschicht gewonnen. Diese besteht aus der nach außen liegende Oberhaut und der darunter liegenden, für die mechanische Festigkeit verantwortlichen, Unterhaut. Der Oberhaut, mit ihrer sehr feinen Faserstruktur, ergibt am fertigen Leder die Sicht oder Narbenseite. Die grobfasrige Unterhaut wird als Aas- oder Fleischseite bezeichnet.

Leder ist eine durch Gerbung chemisch haltbar gemachte Tierhaut, deren natürliche Faserstruktur weitgehend erhalten ist.
Es gibt Zwei verschiedene Arten des Gerbens: pflanzliche Gerbung und Mineralgerbung. Letztere wird von der Industrie zumeist verwendete, mit all den aus der Verwendung der Mineralsalze resultierenden Problemen.

Mittlerweile gibt es in Deutschland eine patentierte pflanzliche Gerbungsmethode, bei der ein aus Olivenblättern hergestellter Gerbstoff eingesetzt wird, um die Chromsalzgerbung teils zu ersetzen.

Leder ist ein geschmeidiges, zähes, relativ festes, haltbares und vielseitig einsetzbares Material. Es ist relativ undurchlässig für Wasser - trotzdem ist es atmungsaktiv. Leder als Bezug auf Polstermöbel ist, aufgrund seiner Eigenschaften, sehr beliebt.

Leder ist ein material das viel Pflege braucht. Damit das Leder geschmeidig und ohne Risse bleibt, sollte das Leder von Zeit zu Zeit sauber gemacht und eingefettet werden. Hierfür gibt es handelsübliche Pflegemittel auf dem Markt.
Je älter das Möbel, desto mehr Patina bekommt es, da die Oberfläche durch den täglichen Gebrauch(Berührung) teils stark beansprucht und in Mitleidenschaft gezogen wird.
Weniger Aufwand bei der Pflege und weniger Gefahr durch Abnutzung besteht bei Leder mit einen Kunststoffbeschichtung; dieses ist strapazierfähiger als ein Rohleder
oder die Wahl von Kunstleder. Kunstleder ist sehr Pflegeleicht und ist vom aussehen, Naturleder, je nach Prägung, recht ähnlich. Es hat aber nicht die Wärme, Sympathie und den Komfort echten Leders.

Die Lederarten die in der Möbelindustrie am meisten eingesetzt werden sind Rinds- und Büffelleder.